Fiat 500 Abarth 695 Tributo Ferrari: Schon lang kein Frauenauto mehr!

Meine Mutter hat sich letztes Jahr einen wunderschönen Kleinwagen mit dem Namen Fiat 500 zu gelegt. Ein kleines, schmuckes Gefährt, das von Innen aussieht wie eine italienische Kaffeemaschine. Da hat mein Vater nur gelacht und ist in seinen männlichen BMW gestiegen. Jetzt knapp zwei Jahre später liebäugelt mein alter Herr mit einem Kind aus der Wiege von Abarth und Ferrari – dem Fiat 500 Abarth 695 Tributo Ferrari! Bei so prächtigen Eltern schlagen selbst Männerherzen höher – oder?

Genauer betrachtet lässt dieser kleine Flitzer deutlich erkennen, dass hier Ferrari mit am Werk war und beeindruckt nicht nur wieder durch sein super schönes Design, sondern auch durch seine ordentliche Leistung! Die Zeitungen sind voll von Vergleichen mit Porsche und nennen das Auto den Porsche-Schreck. Das Herzstück des flotten Wagens ist der 180 PS Motor, so werden 100 km/h in weniger als sieben Sekunden erreicht und bei weiterer Beschleunigung kann man mit 225 Sachen auf der linken Spur davon pesen! Das nenne ich Fahrgefühl, wenn man nicht immer eine dicke Kiste hat, sondern mit unerwartet Eindruck schinden kann! So will der neue Fiat 500 als Sportwagen auch von Männern ernst genommen werden und tut alles, um diese zu beeindrucken. Für schlappe 42.000 Euro kann man sich so eine kleine Rennsemmel kaufen. Die meisten Autos dieser Serie sind aber bereits verkauft und nur noch wenige übrig. Eine der ersten, die dieses Gefährt bekommen haben, waren die Formel-1-Piloten von Ferrari – natürlich in dem schicken Ferrari-Rot!

Da die Nachfrage so groß ist, holt Fiat gleich zu einem neuen Schlag auf uns präsentierte auf der IAA den Abarth 695 Competizione mit dem gleichen Motor. Dieses ist aber mehr auf den wahrhaften Autosport und auf ein außerordentliches Fahrgefühl ausgelegt! Auch hier gilt jedoch wieder, schnell zu schlagen!

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Der Audi e-tron Spyder: Ein Sportwagen mit Minimalverbrauch?

Geht so was denn? Ein heißer Designerwagen, flott wie eine Biene und trotzdem ein Verbrauch, der geringer ist, als wenn man einen Sportwagen auch nur anlässt.

Man munkelt, dass der Antrieb dieses Autos einzigartig ist, denn im Heck versteckt sich ein wahres Glanzstück: ein Powerdiesel mit drei Litern Hubraum, 313 PS und 650 Nm Drehmoment – und leise wie eine sanft schnurrende Katze, die sich sehr geschmeidig an die Kurven schmiegt. Der V6-Powerdiesel hat nämlich zudem zwei Elektromotoren, die die Vorderachse jeweils mit 32 Kilowatt und 352 Nm versorgt. Die Akkureichweite liegt bei knapp 50 Kilometern. So liegt der Normverbrauch bei 2,2 Litern Diesel pro 100 Kilometer und die Beschleunigungszeit von 0 auf 100 ist in 4,4 Sekunden zu schaffen. Ganz schön eindrucksvoll oder? Wer hätte gedacht mit einem Elektroauto so viel Spaß zu haben? Der schicke Wagen ist insgesamt 4,06 Meter lang und 1,11 Meter hoch und wiegt 1650 Kilogramm – ein Leichtgewicht sozusagen!

Leider ist jedoch hinzuzufügen, dass dieser unglaublich tolle Prototyp mit seiner überragenden Technologie nicht zu einer Serie entwickelt wird. Das Konzept des e-tron Spyders ist vielversprechend und lässt Sportmaschinenherzen höher schlagen, denn er kombiniert unerwarteten Fahrspaß, spezielles Design und noch dazu ein gutes Gewissen der Umwelt gegenüber!

Hit the road, Jack!

Was gibt’s neues in der Welt der Autos?

1. Die neue Ära

Studenten der Hochschule Offenburg haben es mit ihrem Elektroauto „Schluckspecht E“ geschafft, das Auto 1000 Meilen weit nur mit einer Batterieladung fahren zu lassen. Das wurde bisher noch nicht erreicht und kann als neuer Rekord gesehen werden. Der Prototyp fuhr auf der Teststrecke des Bosch-Konzerns 1631,5 Kilometer, ohne sich auszuruhen und wieder aufzuladen. Somit schlägt er den 2010 aufgestellten Rekord von japanischen Entwicklern. Der Energiespeicher des „Schluckspechts E“ hat insgesamt 14 Batterieblöcke, die 23 Kilowattstunden Strom aufnehmen können. Dieser studentische Prototyp kann mit kommerziellen Elektroautos verglichen werden.

2.Old Times, Baby!

 

Nach drei Jahren harte Arbeit hat Delahaye USA sein Coupé „Bella Figura“ – eine Hommage an die alten Bugattis – vorgestellt. Geschmeidiges Gewand, klassische Rundungen, aber unter dem Kleid schlummert modernste Technik! Das Unternehmen Delahaye USA ist ein Ableger des aus den 30er Jahren stammenden französischen Herstellers und ist ganz erpicht darauf, die Luxuszeiten der Automobile wieder zu erwecken.  Das jetzt veröffentlichte Modell „Bella Figura“ kann durch ihre äußere Erscheinung mit dem Bugatti 57 absolut verwechselt werden und grenzt sich nur durch seine etwas längere Karosserie. Im November sollen die ersten Modelle an die Kunden gehen. Aber natürlich ist der neue Klassiker mit allen Luxus- und Komfortextras ausgestattet und der Prototyp wird von einem BMW-Zwölfzylinder angetrieben. Der Spaß kostet schlüsselfertig 250.000 US-Dollar. Man kann auch zwischen einem großen Cadillac V8-Motor oder für 120.000 Dollar oben drauf einem getunten Mercedes V12-Motor wählen. Zudem werden viele Extras angeboten, die den Preis noch in die Höhe treiben, wie eine verchromte Kühlerfigur. Aber was tut man nicht alles, um modernste Technik mit wunderschöner Optik, die einen auch nach 80 Jahren noch überwältigt, zu verbinden und zu einem Luxusobjekt zusammen zuführen.

 

 

Und wieder Elektroauto – Die Regierung hilft nach

Schon in früheren Beiträgen haben wir über die Elektroautos geschrieben und berichtet. Jeder hat sicher seine eigene Meinung zu diesem thema, doch nun hat sich die Bundesregierung eingeschaltet. Die Regierung hat ein Förderpaket für Elektroautos verabschiedet. Durch diese Maßnahmen soll die Einführung und Verbreitung der Strom-Autos beschleunigt und verbessert werden. Doch wie sieht dieses Paket aus?

Genau kann man noch nicht sagen, welche Maßnahmen im Detail getroffen werden. Es ist die Rede von Prämien beim Kauf oder Sonderparkplätzen in den Innenstädten. Außerdem wird wohl die Steuerfreiheit von fünf auf zehn Jahre verlängert. Außerdem soll die Benutzung von Busspuren oder gar eigenen E-Auto-Spuren möglich sein. Die Regierung will mit gutem Beispiel vorangehen und ca. 10% der Regierungsflotte durch E-Autos ersetzen.

So schön das E-Auto auch klingt, so gibt es dennoch Dinge, über die nachgedacht werden sollte. Gerade zu diesen zeiten, wo über den Atomausstieg diskutiert wird, muss die Frage gestellt werden, woher der Strom für diese Autos kommen soll. Denn die E-Autos werden als große Umweltschoner angepriesen. Doch wenn zu dem derzeit genutzten Strom noch 1 Mio. E-Autos versorgt werden müssen,l steigt der Stromverbrauch merklich an. Werden dazu die Atomkraftwerke abgeschaltet, bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten, um an den benötigten Strom zu kommen. Entweder sind die erneuerbaren Energien schon so ausgereift, dass diese unserern Strombedarf decken oder der Strom muss aus dem Ausland gekauft werden. Und dieser Strom wird hauptsächlich mit Atomkraft erzeugt. Als letzte Möglichkeit kommt der Bau neuer Braun- und Steinkohlekraftwerke in Betracht. Doch sind diese die größten Umweltverschmutzer, die es ja eigentlich zu beseitigen gilt. Daher wäre dann die Umweltbilanz der E-Autos gravierend und vermutlich sogar schlechter, als wenn weiter mit Verbrennungsmotoren gefahren wird.

Man muss sehen, was das Förderpaket tatsächlich bringt und wie viele E-Autos wirklich abgesetzt werden. Dennoch kann das E-Auto wohl nur als Übergangslösung gesehen werden. Die Zukunft gehört den Autos mit Brennstoffzelle.

Ist der Westen zu langsam für das Elektroauto?

Man hat es ja schon geahnt: Da rollt ein riesiger neuer Markt auf die Automobil Branche zu und dank Lobbyismus und konservativen Wirtschaftens rast das asiatische Elektroauto an den deutschen und amerikanischen Herstellern vorbei.

Die Rede ist vom Nissan „Leaf“ oder dem Toyota „Prius“. Während Crysler seinen „Volt“ zumindest bereits 2011 in Serienproduktion herstellen will, tuckern die großen deutschen Marken wie VW, BMW oder Mercedes langsam hinterher: „Bereits 2012″ wollen sie laut offiziellen Angaben auf den Markt vordringen und mit „german engineering“  den Vorsprung schaffen. Ob der Zug bis dahin nicht schon abgefahren ist wird sich wohl erst noch zeigen.

Sicher ist jedoch seit mehren Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, dass das Stromauto das konventionelle Automobil ablösen wird. Wer diese Zeit nicht für intensive Forschung und Entwicklung genutzt hat, wird es auf dem Automobilmarkt der Zukunft garantiert nicht leicht haben.

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Winterreifen: Früh wechseln erspart viel Stress!

Zumindest in Süddeutschland hält sich der Sommer auch heute noch hartnäckig und weigert sich, zu gehen. Nach einem eher miesen August präsentiert sich der September noch einmal von seiner besten Seite und bietet angenehme bis warme Temperaturen. Das ideale Wetter, um mit dem Auto durch grüne Landschaften zu kurven. Doch vorsicht: Auch, wenn es derzeit nicht so aussieht, ist der Winter nicht mehr fern. Die Temperaturen können schon im Oktober und frühen November bedrohlich fallen, und spätestens dann heißt es: Reifen wechseln!

Bei niedrigen Temperaturen noch mit Sommerreifen zu fahren, kann lebensgefährlich sein. Und wer früh ans Reifenwechseln denkt, spart sich viel Stress. Mitte Oktober beispielsweise sind die Schlangen vor den Werkstätten viel kleiner als im November.

Auto als Statussymbol? Das war mal.

Wir alle kennen den Wert des Autos als Statussymbol doch zur Genüge. Es reicht, wenn wir uns einen alten Film ansehen, im dem ein junger Mann mit dem Auto seines Vaters angeben geht und junge Frauen aufreißt. Das Problem ist, dass so etwas in modernen Filmen kaum noch vorkommt. Heutzutage würde er junge Mann eher mit seinem iPhone zum Erfolg kommen. Denn dessen Wert als Statussymbol ist heute höher als der eines Autos. Dies ergab eine Umfrage unter 1000 Autobesitzern.

„Insbesondere Frauen, Großstädter, Westdeutsche und die kaufkräftigen älteren Generationen verspüren heute weniger den Drang mit dem Autokauf ein soziales Zeichen zu setzen“, ist in der Studie zu lesen. Ein Grund für diesen Wandel könnte im gewachsenen Umweltbewusstsein der Menschen liegen. Die dicken, protzigen Schlitten, die früher als Statussymbole gesehen wurden, erwecken heute weniger Interesse als ein kleines, spritsparendes Auto, das den selben Komfort bietet.

Zudem könnte auch ein Abnutzungseffekt eingetreten sein, vermutet Michael Mandat, Chef von Progenium. Das Auto war in den 50er und 60er Jahren noch etwas neues, ungewohntes, und deshalb viel spektakulärer angesiedelt als heute, wo jeder eines hat. Auch wenn ein teurer Urlaub, schicke Klamotten oder eben das iPhone heute mehr zählen als das Auto, glaubt Mandat nicht, dass das Auto jemals komplett seinen Wert verlieren wird: „Das Auto wird ein Statusobjekt bleiben. Die Frage ist nur, wie sich die Automarken in der veränderten Wertelandschaft aufstellen. Sie müssen Werte vermitteln, die in den Zeitgeist passen.“

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Kia setzt auf „poppiges“ Elektroauto

Die Autoindustrie denkt immer stärker um und vertraut für die Zukunft dem Elektroauto. Dieses ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern gibt Designern auch mehr Freiheit beim Entwerfen der Karosserie. Ein weiterer Autobauer, der demnächst auf das Elektroauto setzt, ist Kia. Der südkoreanischer Kraftfahrzeugkonzern will im Pariser Autosalon, der am 02. Oktober eröffnet wird, seine neue Elektroauto-Reihe Pop vorstellen.

Viel ist noch nicht zu erfahren über den neuen umweltverträglichen Flitzer, aber erste Vorabfotos lassen erahnen, dass der Pop seinen Namen zurecht trägt. Das Design ist flippig und modern und könnte als Fortführung des Smart bezeichnet werden. Die Wagenform ist keilförmig. Die Frontscheibe geht unmittelbar in ein Glasdach über, das bis zum Heck reicht. Das Lenkrad ist viereckig, der Innenraum violett ausgekleidet. Noch dazu ist der Pop ein Dreisitzer, den dritten Sitz erreicht man über eine der beiden luxuriös dimensionierten Flügeltüren.

Die Meinungen über das neue abgedrehte Gefährt werden sicher auseinandergehen, aber das war ja bereits damals beim Smart der Fall. Was man jedenfalls jetzt schon vorher sagen kann, ist dass der Pop zumindest in der Stadt großen Anklang finden wird.

Unfalldebatte: US-Studie entlastet Toyota!

Spektakuläre Wende im „Fall Toyota“: Wie das Zwischenergebnis einer Studie im Auftrag der US-Verkehrssicherheitsbehörde ergab, waren in den meisten Fällen Fehler der Fahrer und kein Versagen der Elektronik Schuld an den vielen Verkehrsunfällen, in die Toyota-Autos verstrickt waren. Dies dürfte dem angeschlagenen japanischen Autobauer im Zwist mit der US-Regierung den Rücken stärken. Bei der Studie wurden bislang 58 sogenannte Black Boxes ausgewertet. Diese Unfalldatenschreiber geben Auskunft über den Zustand eines Fahrzeuges kurz vor einem Unfall.

Demnach hätten die Fahrer in 35 Fällen die Bremse überhaupt nicht betätigt, bei vielen weiteren Unfällen viel zu spät. In nur einem einzigen Fall war eine rutschende Fußmatte schuld, die sich unter dem Gaspedal verklemmt hatte. US-Verkehrsminister Ray LaHood hatte Toyota wiederholt vorgeworfen, dass technische Mängel Schuld an den vielen Unfällen gewesen seien, also eben vor allem klemmende Gaspedale und rutschende Fußmatten. Dies erscheint nun vor dem Hintergrund der Studie weitaus weniger glaubwürdig.

WASHINGTON, 02.März: Toyota-Vorstandsmitglieder stehen dem US-Senat Rede und Antwort.

Wir erinnern uns: Das einst blitzsaubere Image des japanischen Autobauers hatte in den vergangenen Monaten schweren Schaden erlitten, als der Konzern weltweit etwa 8 Millionen Fahrzeuge wegen der angesprochenen, vermeintlichen technischen Mängel zurückrufen ließ. Der Aktienkurs war eingebrochen, und Toyotas Vorstandschef musste sich vor dem US-Senat verantworten. Nach den nun veröffentlichten Zwischenergebnissen der Studie kann Toyota aber mit breiterer Brust in die nächsten Streitrunden mit der US-Regierung gehen.

VW bietet automatisches Schließsystem KESSY jetzt für alle an

Eine interessante Neuigkeit erreicht uns aus dem Hause Volkswagen. Das automatische Schließ- und Startsystem für Autos KESSY, das der Wolfsburger Konzern ursprünglich für seine Oberklasselimousine Phaeton entwickelt hatte, wird nun auch für die Kompaktmodelle Golf, Scirocco und Tiguan angeboten und ist damit endgültig auch für Otto-Normalverbraucher verfügbar. Für 355 € zusätzlich kann sich der Kunde nun diese Funktion integrieren lassen, mit der das Auto ohne den Einsatz eines Schlüssels geöffnet und gestartet werden kann.

KESSY steht als Abkürzung für „Keyless Entry Start and Exit System“. Der Clou bei der Technologie ist, dass es zwar noch einen Schlüssel gibt, dieser aber effektiv gar nicht mehr zum Einsatz kommt. Man muss ihn lediglich mit sich führen und sich dem Auto auf etwa 1,50 Meter nähern. Näherungssensoren in den Türgriffen erkennen dann den Schlüssel und entriegeln die Türen automatisch. Auch zum Starten genügt es, den Schlüssel bei sich zu führen. Hat ihn das Fahrzeug erkannt, kann der Motor durch den Startknopf rechts des Lenkrads gestartet werden. Ein Zündschloss ist somit überflüssig.

Die KESSY-Technologie verspricht einiges an zusätzlichem Komfort. Allerdings muss die Frage erlaubt sind, ob sich dahinter nicht auch Gefahren verbergen. Verliert man etwa auf einem großen Parkplatz den Schlüssel oder wird er gestohlen, so muss ein potenzieller Autoknacker nur in aller Ruhe die Fläche ablaufen, bis er das Auto findet, das sich von selbst entriegelt und startet. Es wird also nicht nur für die Fahrzeugbesitzer einfacher.

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